Am 13. August 1961 begann mit dem Bau der Berliner Mauer eine Zeit der Trennung, Unterdrückung und Flucht für viele Menschen in der DDR. Bis zum Ende der 1980er-Jahre versuchten Zehntausende, das DDR-Grenzregime zu überwinden; über 600 von ihnen kamen dabei ums Leben.
Anlässlich des 64. Jahrestages des Mauerbaus lud das Forum zur kritischen Auseinandersetzung mit DDR-Geschichte im Land Brandenburg e. V. in Kooperation mit der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur (LAkD) zu einer Gedenkveranstaltung an der Mauergedenkstätte Griebnitzsee ein.
Der Vorstand des Forums und Zeitzeuge Manfred Kruczek betonte in seiner Rede die Wichtigkeit, die Demokratie zu bewahren. Silvana Hilliger, Referentin für politisch-historische Jugendbildung bei der LAkD, richtete den Blick nach Kasachstan und teilte dabei Eindrücke aus ihrer eigenen Familiengeschichte.
Die Veranstaltung endete mit einer Kranzniederlegung und einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer der kommunistischen Gewaltherrschaft.
64 Jahre Mauerbau – Gedenken an die Opfer von Unterdrückung am Griebnitzsee