1949 startet die britische Rundfunksendung „Briefe ohne Unterschrift“. Darin wurden anonyme Zuschriften von DDR-Bürgern verlesen. Susanne Schädlich erzählt von den britischen Journalisten, die der DDR die Stirn boten - und von einem 16-Jährigen, der als Briefautor enttarnt und inhaftiert wurde.
Jochen Sterns Roman spielt in den Jahren nach dem Zweiten Weltkriegs, Schauplatz ist Frankfurt (Oder). Es geht um den Enthusiasmus junger Menschen, den der russische Geheimdienst erst instrumentalisiert und dann zerstört.
Für Jochen Stern und seine Leidensgenossen in Bautzen war das Schachspielen mehr als ein Zeitvertreib: Es bot Trost und Unterhaltung. Dr. Jens Hüttmann über die Schachpraxis in Haftanstalten der SBZ und DDR.
Peter Wensierski hat rund eineinhalb Jahre Frauen und Männer interviewt, die Ende der 1980er Jahre in Leipzig lebten und gegen das SED-Regime protestierten. Das Buch erzählt die Geschichte einer Truppe junger Menschen, die Mut zur Rebellion aufbrachten und daran beteiligt waren, als Deutschland eine friedliche Revolution erlebte.
Thomas Raufeisen las im DDR-Museum in Pforzheim aus seinem Buch. Als Raufeisen 16 war, musste die Familie plötzlich von Hannover nach Ost-Berlin ziehen. Dann erzählte der Vater ihnen, dass er als „Kundschafter des Friedens“ in Westdeutschland gearbeitet hätte. Das Leben von Thomas Raufeisen stand von dem einen auf den anderen Tag Kopf. Pforzheimer Zeitung, 21.02.2017
Jenseits der Ostalgie. 13 Zeitzeugen, die ganz bewusst oder eher zufällig in Nordrhein-Westfalen gelandet sind, erzählen ehrlich und aufrichtig ihre bedrückende Geschichte vom Leben in der SED-Diktatur, Fluchtversuch und politischer Haft. Rezension von Annabelle Ziegler
Auf der Seite des Bautzen Komitees können politische Häftlinge aus Bautzen ihre Erinnerungen in Videos und Berichten veröffentlichen. Viele Zeitzeugen unseres Portals sind der Einladung gefolgt, ihre Geschichte zu erzählen.
In den 1980er besuchten immer mehr Klassen aus der Bundesrepublik die DDR. Willi Eisele war Lehrer in Bayern und organisierte Fahrten für Kollegen und Schüler. In einem Interview berichtet er, wie die Reisen verliefen.
Die Durchführung eines Zeitzeugengesprächs erfordert Organisation sowie eine Vor- und Nachbereitung im Unterricht. Der neue Leitfaden bietet praktische Hinweise und Orientierung.
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